Thomas Morus beschreibt in seiner Staatsverfassung eine neue Staatsordnung, in der jeder Mensch keinen Besitz hat, und dennoch leben kann. Er will, dass jeder die Erträge seiner Arbeit der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Es gibt zum Beispiel einen gemeinsamen Kornspeicher, aus welchem sich jeder seinen Teil wegnehmen kann.
Er hofft auch, dass durch die Abschaffung des Geldes, sämtliche Armut verschwindet, da niemand mehr einen Besitz haben darf („Armut ist keine Frage des Einkommens…“). Die Abschaffung des Geldes führt auch dazu, das die reichen Schichten der Bevölkerung verschwinden und ihren Besitz aufgeben, um ihn wiederum der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
Durch die Abschaffung des Geldes erhofft er sich auch, dass die Leute sorgenfreier leben können, da sich niemand mehr um die Missstände seiner Familie kümmern muss.